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Thailand Teil 2 (Ao Nang, Ko Lanta, Phuket, Ko Phangan, Ko Tao, Bangkok)

Von Chiang Mai gings also per Flugzeug (Air Asia) nach Phuket – das Tourizentrum schlechthin. Dort wollte ich zunächst auf keinen Fall bleiben und fuhr nach einer Nacht in Phuket Town (absolut nichts sehenswertes!!) mitm Bus nach Ao Nang / Krabi.

In Ao Nang hat laut LP eine touristische „Überentwicklung“ stattgefunden und das merkt man. Es ist tatsächlich und nicht übertrieben einfacher einen McDonald’s, einen Burger King oder eine Pizzeria zu finden, als thailändisches Essen! Echt krass…

Dort habe ich eine 4-Islands-Tour gebucht, um zu schnorcheln und ein bisschen durch die beeindruckende Kalksteinfelsen-Landschaft im Meer zu schippern. Der Ausflug war leider ziemlich verregnet aber trotzdem ganz nett.

Chicken Island, Ao Nang

Chicken Island, Ao Nang

Von Ao Nang fuhr ich dann nach Ko Lanta, da dies nicht ganz so touristisch und schön sein soll. Dort war also meine Sylvesterfeier angesagt… Ich hasse Sylvester ja eigentlich, da ich den Lärm nicht ausstehen kann. Daher wars dort am ruhigen Strand echt optimal! Ein bisschen Feuerwerk ist ja OK. :-)

Ko Lanta Sonnenuntergang

Ko Lanta Sonnenuntergang

Ich feierte mit einem extrem leckeren All-you-can-eat Fish-BBQ zusammen mit 3 Ingolstädtern, 2 Berlinern, 3 Franzosen und 2 Holländern. Die Feier war echt lustig und ging natürlich bis zum nächsten Morgen. Am geilsten in Asien sind m.E. ja immer diese „Ballons“ (wie heissen denn die eigentlich richtig??) steigen zu lassen. Wenn da gleichzeitig hunderte in die Luft gehen ist das einfach atemberaubend schön!

In Ko Lanta war ich dann noch 4 Tage, weil das Wetter sehr schön war und die Insel wirklich nett ist. Ich kann eigentlich jedem Thailand-Touristen raten, für 2-3 Tage nach Ko Lanta zu fahren und an mindestens einem Tag ein Moped auszuleihen und die Insel abzucruisen! Es gibt super-schöne Strände auf der ganzen Insel verteilt, auf denen teilweise weniger als 10 Leute liegen. Wenn ich dagegen Ko Phi Phi (ausm Film „The Beach“), Phuket oder 1-2 andere Orte anschaue wirds mir ganz anders…

Strand auf Ko Lanta

Strand auf Ko Lanta

Ko Phi Phi…

es war einmal ein schöner "The Beach"...

es war einmal ein schöner "The Beach"...

Phuket…

Strand bei Phuket

Strand bei Phuket

Ich selbst war allerdings fast zu lange auf Ko Lanta, sodass es mir am Ende etwas langweilig wurde. Aber an der Ostküste hat es laut Wetterbericht geschüttet ohne Ende und daher wollte ich dort nicht so schnell hin. Also fuhr ich für eine Nacht zurück nach Phuket und gab mir den Patong Beach. Wahnsinn ist das krass dort. Also mehr als eine Nacht kann mans dort nicht aushalten, aber für eine Nacht ists echt sehenswert! N… wohin das Auge reicht, Ladyboys tanzen auf allen Tischen, die Musik dröhnt aus den Discos/Bars und gefühlte Milliarden Touristen… Aber immerhin das Essen war gut ;-)

Ladyboy Show, Phuket...

Ladyboy Show, Phuket...

Nach einer wirklich interessanten Nacht gings also weiter nach Ko Phangan und Ko Tao, d.h. doch noch an die Ostküste. Ich hatte Glück und dann nur noch schönes Wetter dort! Leider wars etwas stressig, weil mir die Zeit dann ausging aber beide Inseln waren wirklich schön. Auf Ko Phangan hab ich nochmal ein Moped ausgeliehen und bin durch diese Dschungel-Insel gedüst. Dort sind ja gefühlt jeden dritten Tag irgendwelche Moon-Partys (Full-Moon, Half-Moon, Shiva-Moon, Black-Moon… Die mit Abstand bekannteste ist die Full-Moon-Party), aber als ich dort war gabs nix! Schade…

Auf Ko Tao (ca. 1 Stunde von Ko Phangan entfernt…) hab ich mich dann mitm Wassertaxi nach Ko Nangyuan bringen lassen und war dort schnorcheln und wandern – bei schönem Wetter sieht das Riff dort halt schon geil aus (siehe Foto)… :-)

Ko Nangyuan (Ko Tao)

Ko Nangyuan (Ko Tao)

Ja, und von Ko Tao gings an einem Tag nach sehr, sehr langer Busfahrt nach Bangkok zurueck.

In Bangkok hiess es dann, den Schlaf etwas umzustellen (d.h. viel länger aufbleiben) und zu shoppen, was der Geldbeutel hergibt!!! Also nahm ich ein Hotel in der Nähe der Kao San Road – dem Tourizentrum – und startete um ca. 22 Uhr meine Shopping-, Trink- und (Fr)ess-Tour.

Kao San Road, Bangkok

Kao San Road, Bangkok

Am letzten Tag (der Flug ging um 23:55 Uhr) war noch ein klein wenig Sightseeing angesagt und dann auch wieder Shoppen, shoppen, shoppen :-) Im Rucksack waren schliesslich noch gute 6 kg Platz! :-)

liegender Buddha, Wat Pho, Bangkok

liegender Buddha, Wat Pho, Bangkok

Ja und das wars dann mit der Reise. Im nachhinein ist die Zeit wahnsinnig schnell vergangen… Aber einen Abschlussbericht nach ca. 1 Woche in Deutschland will ich noch schreiben. Mal kuckn, wie gut das Einleben klappt :-)

Erstellt am Montag 17. Januar 2011
Unter: Thailand | Keine Kommentare »

Thailand Teil 1 (Kanchanaburi, Ayutthaya, Lampang, Chiang Rai, Chiang Mai)

Also, da bin ich nun in meiner letzten Station „Thailand“, dem „Land des Laechelns“. Endlich bin ich auch mal hier…

Gleich mal vorab muss ich an meinen Arbeitgeber appelieren, eine Zahnkliniken-Tochterfirma in Asien ernsthaft ins Auge zu fassen. Hier laeuft so gut wie niemand noch mit vollem Gebiss durch die Gegend! Leute, das ist eine Goldgrube!!! Und ich wuerde mich auch freiwillig als „Projektleiter“ oder so hierher begeben… :-) Hmmm, das werde ich wohl mal als „Verbesserungsvorschlag“ einbringen muessen ;-)

Mein Flug von Christchurch ueber Auckland (insgesamt gute 18 Stunden inkl. Wartezeiten) ist ohne Zwischenfaelle und mit sehr gutem Service (Thai Airways) schnell verlaufen. Im Flugzeug hab ich mir 4 Filme angeschaut. Davon kann ich denjenigen Leuten, die auf schraegen Humor, mal etwas „andere“ Scherze und ja, auch ein paar flache Witze stehen „The other Guys“ (Mark Wahlberg, Will Farrell) echt empfehlen! Dann hab ich „Inception“ gesehen, der auf Englisch nicht einfach war – muss ich mir nochmal anschaun. Der Rest, d.h. „The Expandables“ und „Grown Ups“ stufe ich kurz als „absolut nicht sehenswert“ ein.

In Bangkok angekommen wurde ich gleich mal typisch asiatisch begruesst – d.h. das fuer die erste Nacht gebuchte Hotel war ploetzlich doch nicht zur Verfuegung. Also wurde ich in ein anderes gebracht. Ausserdem stimmten die Preise auf der Speisekarte nicht und das gebuchte Fruehstueck war doch nicht im Preis enthalten (aber nach einiger Diskussion hab ichs bekommen).

Am zweiten Tag stand dann die Frage im Raum: Was mache ich hier ueberhaupt? Voellig ohne Plan ging ich mal ins Internet und schaute, wer welchen Tip fuer mich uebrig hat. Aus mehreren Vorschlaegen von bisherigen Bekanntschaften und Emails entschied ich mich fuer Ullis Idee doch gleich mal nach Kanchanaburi zu fahren. Das ist nicht weit und soll nett sein. Nach Bangkok komm ich noch frueh genug und gleich an den Strand oder gleich nach Norden wollte ich nicht.

Aber zunaechst wollte ich mir noch nen Reisefuehrer kaufen, um nicht nur auf Tips von anderern Reisenden angewiesen zu sein. Ausserdem will ich viel mit oeffentlichen Verkehrsmitteln fahren und da sind die Hinweise im LP sehr hilfreich! Also lies ich mich vom Hotel mitm Taxi zum naechsten Shoppingcenter fahren. Dieses hatte noch zu. Also fuhr ich weiter in die Kao San Road, um in irgendeinem Buechershop nen LP zu kaufen. Da ich dem Taxifahrer erzaehlte wo ich hin will, brachte er mich natuerlich gleich zu seinem „Freund“ um mit dessen Bus nach Kanchanaburi zu fahren. Da das recht guenstig war entschied ich mich, gleich hinzufahren und dort nach Buecherlaeden Ausschau zu halten. Also wenns an etwas in Thailand nicht mangelt, dann sind das Massage-Laeden und Second-Hand-Buechershops! In jeder Stadt eine riesen Auswahl – Wahnsinn!

Ausblick vom Zimmer in Kanchanaburi

Ausblick vom Zimmer in Kanchanaburi

 Kanchanaburi war ein netter Ort! Gemuetlich am River Khwai gelegen (mein Zimmer war aufm Fluss – voll geil!), sehr guenstig und mit einigen Sehenswuerdigkeiten gesegnet. Dort sah ich mir mit einer ganz netten Tour (anfangs zu dritt, nach dem halben Tag war ich allein mit Guide und Fahrer…) u.a. den Hellfire Pass (Teil des im WW2 gebauten Thailand-Burma-Railways) und die beruechtigte „Bruecke am Khwai“ an.

Hellfire Pass

Hellfire Pass

Nach Kanchanaburi gings weiter nach Ayutthaya – ein paar Tempel und damit ein bisschen Kultur muss ja auch sein… Ayutthaya ist Weltkulturerbe und dementsprechend mit zahlreichen schoenen Tempeln ausgestattet.

Tempel in Ayutthaya

Tempel in Ayutthaya

Von Ayutthaya gings nach 2 Naechten (1 haette auch gereicht) mitm Zug nach Lampang. Eigentlich wollte ich mitm Nachtzug nach Chiang Mai, aber dieser war bereits tagelang ausgebucht (Hochsaison laesst gruessen). Also auf mitm Tageszug. Noch vor der Fahrt hab ich gedacht ich fahre gleich nach Chiang Mai (mein Ticket war auch dementsprechend ausgestellt) aber im Zug hab ich mich spontan umentschieden. Die Fahrt war schon lang genug. Aber sehr luxurioes mit Kaffee + Kuchen sowie Mittagessen!

noch n Tempel in Ayutthaya

noch n Tempel in Ayutthaya

In Lampang hab ich mir das laut LP beste Elefantencamp in Thailand angesehen. Das und einen schoenen, nicht-touristischen Nachtmarkt – mehr gibts da nicht. Aber die Leute im Hotel waren echt nett :-) 

Von dort gings nach Chiang Rai mitm Bus. In Chiang Rai machte ich ne Ganztagestour mit dem wohl schlimmsten und abstossendsten Guide, den ich jemals erlebt habe. Eine Art Mischung aus Ladyboy und Boylady. Er (glaub ich zumindest) hat sich staendig geschminkt, im Spiegel betrachtet und wollte nicht ausm Auto, weil es zu heiss war und seine Schminke verlaufen ist. Sowas als Tourguide anzubieten ist echt ein Wahnsinn. Tja, man weiss halt nie wo man landet, wenn man was bucht. Welch ein Wahnsinns-Trottel!! Und da die anderen beiden Teilnehmer (2 Australier) kein Wort mit mir geredet haben (nach ca. 5 Fragen meinerseits wars mir zu bloed) war ich froh, wenigstens ein gutes Buch dabei gehabt zu haben.

Golden Triangle (Grenze: Thailand-Burma-Laos)

Golden Triangle (Grenze: Thailand-Burma-Laos)

Die Sehenswuerdigkeiten waren aber OK. U.a. fuhren wir ans Goldene Dreieck (Treffpunkt der Grenzen Thailands, Laos‘ und Myanmars) sowie zum interessanten „weissen Tempel“ (ganz neuer Tempel!).

Der peinlichsten Moment meines bisherigen Lebens ereignete sich im „Menschenzoo“, in dem Vertreter der 5 verschiedenen Voelker, die dort in den Huegeln leben fuer die Touristen zusammengepfercht wurden. Bitte, wenn irgendjemand, der das liest jemals nach Thailand fahren will – bucht niemals eine Tour auf der angekuendigt wird, man sieht sich 5 Doerfer an. Bei mir hiess es zwar nur, ich sehe mir ein Dorf an (daher dachte ich, das ist OK) aber dabei bliebs natuerlich nicht. Anstelle dessen geht man in diesen Zoo, dann erklaert der Ekel-Tourguide was die Leute anhaben und klatscht wie bei Affen in die Haende damit sie eine Show auffuehren. Was fuer eine schlimme und unangenehme Situation!

In Chiang Rai gabs dafuer einen sehr netten Nachtmarkt mit sehr, sehr gutem Essen. Auch die Stadt an sich war ganz nett. Immerhin…

hmmm, dieses Essen...

hmmm, dieses Essen...

Von Chiang Rai gings in die Touri-Hauptstadt des Nordens = Chiang Mai. Dort hatte ich eigentlich nur 3 Sachen vor. 1. Dschungeltour, 2. Kochkurs, 3. Nachtmarkt. Den Kochkurs habe ich aufgrund meiner bisherigen Tour-Erfahrungen gestrichen und durch „Tempelbesichtigungen“ ersetzt. 

Zuerst gings auf die Dschungeltour. Diese war ausdruecklich als „non-touristic“ beworben und so war sie auch. Kaum zu glauben, dass mal etwas genau so ist, wie es beworben wird! Die Tour hatte so gut wie alles im Programm, was man als Touri in Chiang Mai so macht. Elefantenreiten (naja…), baden bei nem Wasserfall (nett), Rafting (sehr gut!) und Schlafen in einer einfachen Bambushuette im Dschungel (schoen). Der Weg durch den Dschungel war auch wirklich „urig“, d.h. es gab eigentlich keinen Weg. Dafuer ging der Guide mit Machete voran und schlug uns teilweise den Weg durchs Gebuesch frei. War echt gut! Bei den anderen Teilnehmern hatte ich mein uebliches Pech. Es waren noch 2 Franzosen dabei, die – wie so viele Franzose –  so gut wie kein Eglisch gesprochen haben (und mein Franzoesisch ist ziemlich eingerostet). Ausserdem 2 Spanier, wobei eine davon gar kein Englisch, dafuer ca. 8 Stunden Maschinengewehr-Spanisch mit ihrem Begleiter gesprochen hat. Und 2 Hollaenderinnen, die irgendwie fasziniert von allem gewesen sein muessen, denn die haben weder miteinander, noch mit anderen geredet :-) Eine sehr misslungene Gruppe, aber man kann sichs halt nicht aussuchen. Beim Rafting (uebrigens sehr gut!!!) „musste“ ich zu einer anderen Gruppe und hatte mit denen (3 Amerikanerinnen und 2 Hollaender) in den gut 1,5 Stunden viel mehr Spass als in den 1,5 Tagen davor…

Dschungel von Chiang Mai

Dschungel von Chiang Mai

Am heiligen Abend war ich also mit dieser furchtbaren Gruppe im Dschungel und hab mit meinem IPod gefeiert :-) Wenigstens war der Guide gut, auch wenn er ebenso so gut wie kein Englisch konnte :-)

a guade Machete!

a guade Machete!

Der Nachtmarkt war eher ein Nacht-Gedraengel. Wahnsinn, war da viel los! Und die Tempel in Chiang Mai sind halt Tempel wie es sie ueberall gibt. Schoen, aber irgendwann hat mans halt gesehen. Der Doi Suthep war allerdings wirklisch schoen (mit Ausblick ueber ganz Chiang Mai).

ohne Worte...

ohne Worte...

Ein paar Touren werde ich sicher noch buchen. Mal kuckn ob ich noch irgendwann nette, gespraechige und ein bisschen party-willige Leute treffe…

Jetzt gehts an den Strand!!!!

Erstellt am Mittwoch 29. Dezember 2010
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