Alice Springs – Sydney (Blue Mountains) – Wilson Promotory Nat. Park – Great Ocean Road

Nach dem perfekten aber nicht ganz guenstigen Trip in Alice Springs bin ich nach Sydney aufgebrochen, um Nina und Johnny zu treffen. Endlich mal wieder bekannte Gesichter – darauf freute ich mich wirklich sehr!

Der Flug ueber Melbourne verlief problemlos, aber diese geschmacklosen Sandwiches im Flieger kann ich nicht mehr sehen! Da haette ich mehr von der Qantas erwartet…

Die erste Nacht durfte ich bei Max, einem meiner Begleiter der Uluru-Tour verbringen. Das war die bisher entspannendste Nacht in Australien. Er ist im St. Johns College untergebracht – in einer super sauberen und ruhigen Studentenbude. Da er ein paar Tage ausser Haus war gab er seinem Kumpel die Zugangskarte, der mich dann ins Zimmer lies. Ein Traum – Herzlichen Dank Max. Das war wirklich ein geiler Zug von dir!!!

Am naechsten Tag brach ich zum Original Backpackers Hostel auf, um mich mit den beiden zu treffen. Ich dachte die sind extrem muede, als mir die Dame an der Rezeption sagte, dass sie schon um 6 Uhr morgens angekommen sind und sicher irgendwo noch schlafen. Aber ganz im Gegenteil. Sie liefen mir draussen ueber den Weg, als ich mich ein wenig in der Gegend umsehen wollte.

Wir gingen dann zusammen gleich mal ganz Sydney ab – reife Leistung von den beiden so nahezu ohne Schlaf… :-)

vor der Oper in Sydney mit meinen Kurzzeitbegleitern

vor der Oper in Sydney mit meinen Kurzzeitbegleitern

Sydney hat ja die beruehmte Oper, die urspruenglich mal 7 Mio. AUD kosten sollte aber dann doch ueber 100 Mio. gekostet hat :-). Ausserdem noch einige schoene Straende und die Harbour Bridge. All dies sahen wir uns in den drei Tagen, die wir dort verbrachten an.

Ausserdem fuhren wir einen Tag in die Blue Mountains, die wirklich sehr schoen sind. Dort sahen wir die beruehmten „Three Sisters“ und die Katoomba Falls. Und wir hatten riesen Glueck mit dem Wetter. Als wir bei den Three Sisters vom Bus ausgestiegen sind sahen wir nichts ausser Nebel – und 5 Minuten spaeter war traumhaftes Wetter!

(Blue Mountains - the three Sisters)

(Blue Mountains - the three Sisters)

Den Abend davor verbrachten wir mit zwei Jungs aus Erlangen und Konrad aus Muenchen (unserm Zimmerkollegen) in unserem Zimmer mit herrlichem Plastiktueten-Schaedelsprenger-Wein.

Sydney war nett, aber nach drei Tagen wars auch genug. Dann gings zum Flughafen um unser Auto zu holen und damit ab in Richtung Melbourne/Great Ocean Road.

mal eines mit 3 tieren... :-)

mal eines mit 3 tieren... :-)

Ich war ja sehr gespannt, wie das mit dem Linksverkehr klappen wuerde. Da Johnny schonmal links gefahren ist, durfte er am Anfang ran. Aber es war ueberraschenderweise richtig einfach. Man verwechselt zwar Blinker und Scheibenwischer sehr haeufig, aber das ist halb so wild. Und ab und zu sind wir schon mal auf die andere Strassenseite gekommen – vor allem wenn man schnell und spontan reagieren muss, reagiert man eben „Rechtsverkehr“-lastig… :-) Aber es war wie gesagt halb so wild… ;-)

Auf der Fahrt stoppten wir an einigen „kleineren“ Sehenswuerdigkeiten, die man ohne Auto niemals erreichen wuerde. Das ist halt das Problem an Australien (und natuerlich auch an vielen anderen Laendern). Ohne Auto ist man sehr eingeschraenkt und sieht nicht wirklich viel. Der Weg fuehrte uns am ersten Tag nach Jerveys Bay (Essen), Pebbly Beach (Kaenguruhs und Papageien die fast auf einen zu gehen…) und Narooma (Unterkunft im YHA).

Kaengu

Am zweiten Tag fuhren wir nachMystery Bay (nette Bucht, die ich aufgrund Faulheit nur zu 25% gesehen hab), Pinnacles (interessanter Fels/Sandstein) und Lakes Entrance (Unterkunft im YHA). 

(Kakadus - Blue Mountains)

(Kakadus - Blue Mountains)

Am dritten Tag fuhren wir  nach Raymond Island (Koalas beobachten – und keins hat geschlafen!!!), Arthur Bay (laut lonely Planet die besten Fish + Chips dieser Region Australiens) und Foster (Unterkunft als Ausgangspunkt fuer den Wilson prom Nat. Park). Die Unterkunftssuche in Foster hat sich jedoch als schwieriger herausgestellt als gedacht. Zum Glueck bekam ich bei der zweiten Nachfrage noch einen Platz im YHA, sonst waere ich mal schnell 70 AUD fuer ein Zimmer los gewesen. Und dieses Hostel war abgesehen von meinem schnarchenden Zimmergenossen wirklich super – kostenlos Internet, Tee und Kaffee, grosser Fernseher, freundliche Gastgeber, ruhige Gegend – absolut empfehlenswert..

Emu-Herde im Wilson Prom

Emu-Herde im Wilson Prom

Am naechsten Tag fuhren wir in den Wilson Prom, um Emus, Koalas und Wombats zu sehen. Die Wombatsuche hat sich leider als unerfolgreich erwiesen… :-) Aber immerhin sahen wir eine grosse Emu-Herde :-) Echt geil! Ausserdem gingen wir den Lilly Pilly Gully Walk bis zum Mt. Bishop. Sehr nett mit wirklich schoener Aussicht!

im Wilsons Promotory National Park (Mt Bishop)

im Wilsons Promotory National Park (Mt Bishop)

Der fuenfte Tag fuehrte uns nach Torquay – dem Ausgang fuer die Great Ocean Road. Am darauf folgenden Tag fuhren wir die Great Ocean Road und die war wirklich geil! Wir hatten aber auch ein wahnsinns Glueck mit dem Wetter. Es war richtig schoen – richtig blauer Himmel. Die Tage davor und danach waren eher maessig. Aber man muss ja auch mal Glueck haben! Die twelve Apostels (die nur noch 10 oder so sind) waren wirklich beeindruckend. Auch die London Bridge – eine erst vor kurzem eingestuerzte natuerliche Bruecke war sehr geil! Echt sehenswert!

ich und zwei der 12 Apostel...

ich und zwei der 12 Apostel...

Wir fuhren dann bis nach Warrnambool weiter, um den letzten gemeinsamen Abend dort zu verbringen. Ab hier muss ich mir also erstmals wieder Gedanken machen, was ich so treiben will in naechster Zeit. Aber da wird sich schon was finden :-)

Kommentar schreiben

XHTML: Sie können diese Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Admin | Reiseblog anlegen | Plane Deine eigene Weltreise